Ricky`s Wesenstest

Am 30.11.02 war der Tag, der alles entscheiden sollte. Ricky musste zum Wesenstest. Benny und ich waren am Tag vorher schon super nervös. Wir fuhren noch mit Ricky zu einem Tiershop und Ricky wollte dort unbedingt ein Lebkuchenmann, der quietscht, haben. Benny sagte ihr, wenn sie den Test besteht, bekommt sie ihn. Als wir am nächsten Tag um kurz vor halb 9 am Hundeplatz ankamen, wurden wir sofort von einem uns bekanntem Gesicht begrüßt.Tommy, mein kleiner Süßer, war auch dort und hat uns sofort freundlich begrüßt. Er war mit seiner ganzen Familie da. Außerdem war dort noch eine ältere Schäferhund-Rottweilermischlingshündin namens Gina, die mit ihrem Besitzer da war und noch eine Staffmischlingshündin, die mit ihrer Besitzerin da war. Alle Hunde haben sich gegenseitig freundlich begrüßt. Vor allem Ricky und Tommy wollten nicht mehr voneinander loslassen. Leider entwickelte sich das zu einem Problem. Denn als wir auf den Hundeplatz gingen, wollte Ricky nur zu Tommy. Und als Tommy mit der anderen staffmischlingshündin spielte, fletschte Ricky plötzlich. Wir waren alle total geschockt und ich habe nur gedacht, das sie das heite nie besteht. Zum Glück war zu dieser Zeit noch keiner von den Prüfern anwesend. Benny und ich wurden dann immer nervöser und dies übertrug sich auch auf Ricky. Sie zitterte am ganzen Körper und wollte nur noch weg. Ich habe nur gedacht, jetzt ist alles aus.

Um 10 vor 9 kamen dann die Prüfer und stellten sich uns vor. Die Hunde sollten dann einzelnd ins Gemeindehaus mitkommen. Als erster ging Tommy rein und war auch sehr schnell wieder draußen. dann war Gina dran und war ebenfalls schnell wieder darußen. Und dann kam die Staffmischlingshündin dran. es verging einige Zeit und wir wunderten uns schon warum das so lange dauert. Wir dachten erst das irgendwas passiert wäre, das ihre Besitzerin auch nicht sicher war ob sie den Test besteht oder nicht. Zum Glück kam Katrin, eine Gassigängerin aus dem Tierheim, die Prinz übernehmen möchte, dazu. Sie beruhigte mich und Bennny etwas, was uns sehr geholfen hat. dann kam die Hündin endlich aus dem Haus raus. Ihre Besitzerin saggte dann ob wir uns nicht gewundert hätten warum das so lange gedauert hat. Natürlich hatten wir uns alle gewundert. Es stellte sich heraus das die Staffmischlingshündin, garkeine Staffmsichlingshündin ist. Die Prüfer meinten das sie ein Jack-Russel Beaglemsichling wäre. Also waren wir nur noch zu dritt, obwohl ursprünglich 13 Hunde gemeldet waren. Nunw waren wir an der reihe. Wir kamen ins Gemeidenhaus rein und dort war eine Atmosphäre wie in einer Kneipe mit Theke und vielen Tischen. Manche rauchten auch. Wir setzen uns an einen Tisch gegenüber des Prüfers. Benny bezahlte die anfallenden Kosetn für den Test. Und einer der Prüfer fragte dann wie Ricky heißt und wie alt sie ist. Er sagte dann das er sie kennt und sie damals mit aus dem Bretterverschlag geholt hat. er hatte auch ihr Alter geschätzt. Dann nahm er sich das Chiplesegerät. Ricky hatte da totale Angst vor und Benny musste sie am Halsband festhalten damit sie nicht weglief. Er streichelte Ricky dann und meinet das er noch nie einen so unförmigen Hund gesehen hat. Ricky sollte dann "Platz" machen. Dies machte sie auch. Benny sollte sie nun auf den Rücken drehen. Leider war das nicht so einfach, weil sie sich dagegen gewährt hat. Sie lag dann nach einem weitern Versuch doch auf dem Rücken und Benny konnte sie kurz am Rücken graulen. Sie konnte dann wieder aufstehen und Benny sollte sie dann an den Vorderpfoten hoch ziehen, was aber kein Problem war. Dann war Ricky für`s erste fertig. Der erste Teil war überstanden. Katrin sagte dann auch das sie mit den Prüfern gesprochen hat und diese diesen Teil für sehr wichtig hielten.

Dann ging es auf den Hundeplatz. Wir sollten Ricky an eine Pfosten anleinen und 5 Meter weiter musste Gina an einem Pfosten angeleint werden. Benny und Gina`s Besitzer mussten sich dann entfernen, jedoch konnten die Hunde sie noch sehen. Tommy war dann als erster an der Reihe. Er machte alles super. Und Ricky jaulte die ganze Zeit in unsere Richtung. Dann kam Gina dran, die ebenfalls alles klasse machte. Dann wurden Gina und Tommy an den Pfosten angeleint und Ricky war an der Reihe. Ricky musste dann an der Leine bei Fuß gehen, auch an den anderen Hunden vorbei. Benny mssue ein Stück laufen und Ricky sollte dann bei Fuß bleiben. Dies hat sie nicht so git gemacht, aber als Benny Stop sagte, blieb sie wieder stehen. Dann sollte Benny sie ableinen. Das erste was Ricky machte, war zu einem Baukm zu rennen um zu pinkeln. Benny rief sie, aber sie kam nicht. Sie fand es interessanter überall zu schnüffeln. Ich ahbe nur gedacht das wir die Leinenbefreiung vergessen können. Nach mehrmaligen Rufen kam Ricky dann doch und lief ganz toll bei Fuß, auch als benny wieder ein Stück gelaufen ist. Sie mussten dann auch an Gina und Tommy vorbei und obwohl die Hunde nur ca. 1 Meter weg waren und obwohl sie voher unbedingt zu Tommy wollte, blieb sie bei Fuß. jedoch leif sie danch ein Stück vor um wieder zu schnüffeln. Benny musste Ricky dann anleinen. Der Prüfer rief dann ca. 20 Leute rein. Katrin war auch dabei, das hat sie extra gemacht, damit jemand dabei war den Ricky kennt. Ricky sollte dann durch die Leute geführt werden. Das war kein Problem, auch nicht als die fremden Leute sie streichelten. dann musste Ricky ohne Leine durch die Menschenmenge durchgehen. Ricky wedelte die ganze Zeit mit dem Schwanz, auch als einige mit Schlüsseln raschelten und sie fallen ließen. Tommy hatte vor dieser Übung totale Angst. als die Menschen rein kamen, ist er in die Ecke gelaufen und hat sich keinen Zentimeter mehr bewegt. Diese Übung hatten wir also auch überstanden.

Dann ging es nach draußen. Die 20 Leute nahmen sich Rasseln, Sirenen und Plastiktüten und entfernten sich. Die Hunde mussten dann auf sie zu gehen und dazwischen laufen. Die Leute waren voll laut, haben geschrieen und gesungen. Und die sirene war sehr laut. Einer hatte zwei große Plastiktüten und wehte damit rum. Ricky hatte voll Angst und ist fast nur gekrochen. Gina und Tommy ging es da nicht viel anders. Dann sollten die Hunde im Abstand von 10 Metern gehen und von hinten kamen Jogger und Radfahrer vorbei. Das war für alle 3 kein Problem. dann sollten die Hunde wieder einzelnd gehen. Von hinten kam dann eine Frau mit Kinderwagen. Sie fuhr Ricky von hinten mit dem Kinderwagen leicht an und Ricky hat sich voll erschrocken und duckte sich. Die Frau fragte dann ob man Ricky streicheln dürfte und tat dieses. 

Ricky war nach diesen Übungen schon nervlich am Ende und wollte nur noch weg. Leider war es noch nicht vorbei. Ein Mann stieg in ein Auto ein und die Hunde sollten bei laufendem Motor ganz nah am Auto rum laufen. das war eigentlich kein Problem, jedoch als Ricky vorne am Auto war, hupte der Mann. Ricky hat sich natürlich voll erschrocken. Und als sie in der Nähe des Auspuffs war, gab der Mann nochmal Gas. Ricky erschreckte sich wieder sehr und zog nur noch in eine andere Richtung. der mann machte dann das Fenster runter und sparch Benny dann an, dies war kein Problem aber danach hatte Ricky entgültig die Schnauze voll. Sie zog in die Richtung unseres Auto und wollte nur weg. Sie sollte sich dann in die Mitte von ca. 10 Leuten stellen. Nur leider bewegte sie sich keinen Zentimeter mehr. Egal was Benny machte, sie ging nicht mit Leckerchen und auch nicht mit ihrem Quietscheball. Die Leute waren auch voll nett, meinten auch zu Ricky das sie doch komen soll, dann hätte sie es geschafft. Ich ging dann zu ihr, kniete mich hin und Ricky kam zu mir. Ich ging dann mit Benny und Ricky in den Kreis. Benny und ich standen uns gegenüber und Ricky zwischen uns. Die Leute kamen dann ganz eng um uns rum. Dies sollte eine Fahrstuhlfahrt simulieren. dann fingen alls plötzlich an zu klatschen, was Ricky aber nicht sehr interessierte. Ein mann lies dann einen Kartoffelsack voller Dosen vor Ricky`s Füße fallen. Ricky erschreckte sich total und duckte sich. Der Mann nahm dann ganz schnell die Dosen wieder weg. Dann löste sich der Kreis auf. Ein Mann nahm sich einen Regenschirm und machte ihn vor Ricky auf. Ricky erschreckte sich wieder und wisch zurück. danach ist sie fast nur noch auf dem Boden gekrochen. Ich habe so so mit meiner Maus gelitten. Katrin meinte zu uns das Ricky alles super gemacht hat. 

Dann gingen die Prüfer und die Leute wieder ins Gemeindehaus. Nach ca. 10 Minuten sollten wir dann nacheinander einzelnd rein gehen. Erst ging Tommy rein. Es dauerte auch nicht lange bis er mit der guetn Nachricht wieder raus kam. Er hat den Test bestanden und ist von Maulkorb und Leine befreit. Wir haben uns alle total gefreut und gejubelt. Dann war Gina an der Reihe. Auch sie kam schnell wieder raus und hatte natürlich auch beides geschafft. Alle jubelten wieder. Und dann waren wir dran. Wir gingen rein und  setzen uns hin. Der Prüfer meinte dann das Ricky wirklich extrem ängstlich ist und man müsste noch was an ihrem Gehorsam tun, das sie ohne Leine ja nicht sofort gehört hat. Ich dachte schon, das wir die Leinenbefreiung nicht haben. Der Prüfer sagte dann jedoch das sie den Test bestanden hat und von Maulkorb und Leine befreit ist. Ich traute meinen Ohren nicht. Als wir raus kamen klatschten alle und jubelten uns zu.

Ich war während der ganzen Zeit total beeindruckt vom Zusammenhalt unter den Haltern und alle haben für den anderen Hund mitgefiebert. Tommy`s Familie hat sogar alles mit der Kamera aufgenommen und die Kassette können wir uns nächste Woche bei ihnen abholen kommen. Wir tauschten dann Telefunnummern und gingen Richtung Auto. um 11 Uhr war also schon alles vorbei, obwohl es bis halb 3 gehen sollte. Im Auto wurde mir alles erst richtig bewusst und ich musste plötzlich anfangen zu weinen und die ganze Anspannung und Angst raus lassen. Wir fuhren als erstes zum Tiershop und Ricky bekam wie versprochen ihren Lebkuchenmann, den sie allerdings schon nach einer halben Stunde kaputt machte. Auf dem unterem Foto sieht man wie viel Spaß Ricky mit ihm hat. Als wir meiner Mutter das Ergebnis mitteilten, weinte sie auch vor Freude. Ricky bekam dann noch ein sehr großes Schweineohr, die sie über alles liebt. Als wir um 15 Uhr im Tierheim ankamen, fiel uns die Tierheimleiterin schon um den Hals. Katrin hatte schon alles erzählt.

 

Wir sind so stolz auf unsere dicke Maus und die ganzen Ängste die Ricky ausstehen musste haben sich gelohnt. Jetzt kann Ricky endlich überall richtig schnüffeln und hecheln, wenn es ihr warm ist. Und das schönste ist, das sie nun mit anderen Hunden in den Feldern toben kann. 



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