Nina - My angel

Nina, du warst für mich ein Engel auf vier Pfoten. Ich bereue es jeden Tag, das ich dich nicht gut genug kennen gelernt habe, als du noch gesund warst. Zu dieser Zeit habe ich mich viel zu wenig um dich gekümmert. 

 

Alles fing damit an, das du hechelnst in deiner Box gelegen hast. Alle dachten das du scheinschwanger warst. Als sich dieser Verdacht nicht bestätigte sollte es eine Lungenentzündung sein. Du wurdest dann in das Kleintierhaus gebracht, damit du nicht der Kälte ausgesetzt warst. Dort hattest du viel Platz und es war warm, aber es ging dir von Tag zu Tag schlechter. Ab dieser Zeit war ich täglich bei dir. Du hast nichts mehr gefressen, noch nicht mal so was leckeres wie Schinkenwurst nahmst du an. Es dauerte nicht lange bis du bis auf die Knochen abgemagert warst. Die Diagnose lautete: KREBS!!!

Ich weiß nicht wie viele Stunden wir bei dir verbracht haben. Ich wollte dich nicht alleine lassen und wir ahben immer wieder versucht dir was zu fressen zu geben. Und manchmal wenn du etwas Futter angenommen hast, hatte ich wieder etwas Hoffnung. Du nahmst immer mal wieder zu und dann wieder ab. Dieses ewige hin und her, hat die dich lieben richtig fertig gemacht. So ging es auch mir. Eines hast du jedoch immer genommen: Schokolade! Egal wie schlecht es dir Naschkatze ging, Schokolade konntest du nie verweigern.

Es ist erstaunlich wie sehr du gegen die Krankheit gekämpft hast. Und du hast immer wieder Lebenswillen gezeigt. Du konntest nicht genug davon bekommen, mit mir im Garten Stückchen zu spielen und du bist durch so gelaufen als wärst du kerngesund. Es schien so als wären deine Schmerzen in den Momenten vergessen. So möchte ich dich in Erinnerung behalten!

Am Ende hast du nur noch 15 kg gewogen!

Der 24.01.03 war einer der schlimmsten Tage für mich im Tierheim. Wir gingen ins Personalzimmer und Marko war dort. Er guckte mich an und sagte: "Ich sag euch das jetzt direkt, bevor ihr gleich rüber gehen wollt. Nina wurde heute morgen eingeschläfert." Es war für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Ich konnte erst garnichts mehr sagen und dann habe ich nur noch geweint. Marko erzählte das Nina bald erstickt wäre, da ihre Lunge ganz vom Krebs befallen war. Sie wurde von ihrem Leiden erlöst. An diesem Tag haben alle Mitarbeiter viele Tränen vergossen.

Ich danke dir Nina, das ich dich kennen lernen durfte. Ich hoffe, dass sie da, wo sie jetzt ist, alles Leid vergessen kann. Verzeih mir, kleiner Engel, das wir nicht mehr für dich tun konnten. Sie wird uns alle, die sie in unseren Herzen geschlossen haben, schwanzwedelnd begrüßen, wenn unsere Zeit gekommen ist.

Auf Wiedersehen, Nina - Wir lieben dich!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  



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