Mona - Mein kleines Baby

Als ich nach meinen Prüfungen ganz lange Urlaub hatte und Benny arbeiten musste, hatte ich mich dazu entschieden in dieser Zeit eine Katze aus dem Tierheim Mönchengladbach in Pflege zu nehmen. Mit diesem Gedanken fuhr ich dann eines morgens um Tierheim. Die Leiterin sagte mir, das sie da eine Katze hat, die noch beim Tierarzt ist und erst mal nicht vermittelt werden kann. Sie sagte mir das sie ein Geschwürr im Auge hat und deshalb operiert werden musste.

 

Am 20.06.06 war es dann soweit. Benny und ich konnten Mona beim Tierarzt abholen. Als ich sie auf dem Arzttisch liegen sah, war es um mich geschehen. Vor mir lag ein kleines 8 Wochen altes Wollknäuel, mit einem zugenähtem Auge.  Ich habe mich sofort in diese kleine Wesen verliebt und die Tierarzthelferin erzählte mir das Mona der absolute Liebling bei ihnen war. Sie hätte sie am liebsten selber behalten. Der Tierarzt erklärte uns dann, das ihr Auge zugenäht damit man ihr sich bessert und damit das Auge erhalten kann. Er gab und dann noch Tabletten, die sie 1 mal täglich nehmen musste. Mona ist übrigends ein Norwegische Waldkatzemischling.

So fuhren wir dann mit dem kleinen Wesen zu mir nach Hause. Auf der Fahrt dorthin, hat Mona in ihrer Box nur miaut. Es dauerte dann auch nicht lange und ich ließ sie raus. Sie krabbelte auf meinen Arm und schlief ein. Meine Eltern wussten es garnicht, das ich eine Katze mitbringe. Sie hätten es dann bestimmt nicht erlaubt. Als ich mit Mona zu Hause ankam, war meine Mutter fast den Tränen nah als sie das mit ihrem Auge sah. Meine Eltern sagten dann das sie bei uns bleiben kann, bis sie gesund ist und vermittelt werden kann.

 

Als ich Mona dann in meinem Zimmer laufen ließ, vesteckte sie sich erst mal eine ganze Zeit. Abend kam sie dann raus und wollte spielen. das taen wir dann auch ganz ausgiebig bis wir zusammen auf der Couch eingeschlafen waren. Von da an war das Eis gebrochen und sie ging nicht mehr von meiner Seite.  Wenn ich mal nicht zu Hause war, versteckte sie sich die ganze Zeit und meine Mutter hat sie nicht gefunden. Als ich dann nach Hause kam, rief ich sie und Mona kam sofort aus irgendeinem Versteck rausgekrochen um mich zu begrüßen.

 

Mona war ein richtiges Energiebündel, wie fast alle kleinen Katzen. Mal hatte sie ihre Phasen, wo sie nur schlief und im nächsten Moment drehte sie total auf. Sie sprang über Tische, Stühle und Bänke und am meisten machte es ihr Spaß wenn sie mit ihren Krallen mein Bein hoch kletterte. Natürlich hat sie das fast nur gemacht, wenn ich damit nicht gerechnet habe. Nach ein paar Tagen waren meine Beine dann auch total zerkratzt. Vorallem Nachts wollte sie spieln, wenn ich dann ruhig in meinem Bett lag. Sie attackierte dann meine Füße und meinen Kopf. Und wenn ich abends lesen wollte, setze sie sich vor das Buch so das ich nichts mehr sehen konnte. Hatte ich sie dann Abends doch so weit, das sie schlief, tat sie das natürlich auf mir. Ihr Lieblingsplatz war es auf meinem Hals zu liegen. Ich kann euch sagen, das waren ein paar schlaflose Nächte.

 

Ihr Lieblingsspielzeug war ein Stück Papier von Gummisüßigkeiten, das sie mir beim essen geklaut hat. Die ganze Zeit über, die sie bei mir war spielte sie mit diesem Stück Papier. Manchmal brachte sie mir auch ein paar Socken, wenn mein Kleiderschrank offen stand. Das sah villeicht komisch aus, so ein kleines Köpfchen und soo große Socken. Ich habe immer gesagt, das Mona ein Hund ist und keine Katze, weil sie genau so gut gehört hat. Sie brachte mir immer das Stück Papier und ich musste es dann werfen. Das ging bestimmt 30 mal hintereinander so und das nicht nur einmal am Tag. Außerdem kam sie auch sofort wenn ich sie rief.

Am 26.6.02 wachte ich morgens auf und machte das Licht an. Mona sah mich an und ich bemerkte sofort, das ihr Auge halb offen war. sie musste sich das wohl die Nacht über aufgekratzt haben. Ich rief sofort bei meiner Schwester an, mit der ich dann sofort zum Toerarzt gefahren bin. Der tackerte ihr Auge dann zu. Mona war so lieb und hat sich alles gefallen lassen. Der Tierarzt meinet das ihr Auge schon ganz gut aussieht und bald auf machen können. Tabletten musste sie weiterhin nehmen. Apropro Tabletten. Das war auch ein ganzes Stück Arbeit sie Mona zu geben. Die Tablette war wirklich winzig klein und wir sollten sie ihr unters Futter mischen. Sie hat immer ihren Napf leer gefressen und ratet mal was als einziges noch darin lag? Natürlich die Tablette. Jeden Abend das selbe. In dieser Hinsicht war sie wirklich sehr stur.

Am 5.7.2002 wurde Monas Auge aufgemacht. Natürlich sah es nicht so aus, wie jedes normale Katzenauge. Der Tierarzt meinte das ich in das Auge 3 mal täglich Salbe rein machen muss und wen das Auge dick wird, sofort kommen. Das mit der Salbe hat sie sich eigentlich immer gut gefallen lassen.

Dann kam der Tag vor dem ich mich am meisten fürchtete. Am 13.07.02 sollte ich Mona im Tierheim wieder abgeben. Ich ahbe es die ganze Zeit verdrängt und wollte es einfach nicht wahr haben das mich diese kleine Wesen, das man so lieb gewonnen hat wieder abgeben muss. Sie war fast 4 Wochen bei mir und ich habe mich in dieser kurzen Zeit viel zu sehr an sie gewöhnt. Sie war so zutraulich und war in den letzen 2 Wochen nur da woch ich auch. wenn ich am Computer gesessen habe, legte sie sich auf die Tastatur oder neben dem Bildschirm. wenn ich auf der Couch lag, lag sie bei mir. Aber das süßeste womit sie mir ihre Zuneigung gezeigt hat war, das sie einen meinen Finger genuckelt bzw. gesaugt hat. Das war so süß, sie lag oft wie ein Baby in meinem Arm und saugte an meinem Finger stundenlang. Das hat sie bei keinem anderen gemacht. Ich hääte sie so gerne behalten, aber es war mirnicht möglich. während der ganzen Autofahrt Richtung Tierheim habe ich geweint. Als wir dort ankamen, setzten wir Mona zu 6 anderen Katzenbabys. Mona hat das alles garnicht gepasse und fauchte die anderen Katzen nur an und wollte auf meinen Arm. Ich saß bestimmt 2 Stunden mit ihr dort drin, bis ich dann fahren musste. Zu Hause war ich dann total fertig. Ich habe nur geweint und mir Vorwürfe gemacht, weil ich die ganze Zeit überlegt habe was Mona  jetzt von mir denkt. Ob ich sie vielleicht nicht mehr lieb habe und warum ich sie alleine lasse mit diesen vielen anderen Katzen. An diesem Tag habe ich beschlossen nie wieder ein tier in Pflege zu mir zu holen.

 

Am nächsten Tag hatte sie sich mit den anderen Katzen so halbwegs vertragen. als ich kam, kam sie zu mir und ich nahm sie auf den Arm. Sie fing sofort an an meinem Fingerzu nuckeln. An diesem Tag merkte ich das ihr Auge dicker ist und sagte Bescheid. Mona`s Auge musste wieder zugenäht werden. Kurze Zeit später meldete sich eine älter Frau. Sie wollte Mona und noch eine andere von den kleinen Katzen haben. sie selber hatte schon 3 große Katzen. Sie nahm sie mit nach Hause. Ich war mal wieder total fertig, aus Angst sie nie wieder zu sehen. Nach 2 Tagen kamen die beiden wieder zurück, weil die großen Katzen die kleinen nur verprügelten. Ich war dann schon ein bisschen froh, auch wenn es nicht gut für Mona war. Da war ich ein bisschen egoistisch. Mona ging es dann aber garnicht gut. Sie war total abgemagert und viel zu sensibel. Deshalb hoffte ich dann doch das sie bald ein tolles zu Hause findet.

Mitte August war es dann soweit. Mona ist in ihr entgültiges zu Hause eingezogen. Sie lebt jetzt in einer Familie und wir werden sie bald besuchen fahren.

Mona, ich werde dich nie nie vergessen. Du warst für mich was ganz besonderes und außergewöhnliches. Du wirst immer in meinem Herzen sein, mein kleines Baby!



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