Meine Lieblinge

Hier werde ich immer meine Lieblinge vorstellen, die ich im Tierheim betreut habe.
 
Ginger:
 
 
 
 Ginger ist am 29. Januar 2002 als Fundhund ins Tierheim gekommen und es war Liebe auf den ersten Blick. Ein paar Tage später kam Jacky dazu und seitdem waren die beiden immer zusammen und die beiden hatten sich richtig gerne.
Ginger mag alle anderen Hunde, und Katzen scheinen sie auch nicht zu stören. Ginger hatte ich auch öfters bei mir zu Hause und meine Eltern fanden sie auch total klasse, obwohl sie beim ersten Mal keinen guten Eindruck gemacht hat. Sie hat sich nämlich im Wohnzimmer erbrochen und das gleiche nochmal in Benny`s Auto. :-)
Ginger ist total anhänglich und verschmusst. Sie ist einfach einer der besten Hunde die ich je kennen gelernt habe und die ehemalige Tierheimleiterin des Tierheim Mönchengladbach hat sich auch gleich in ihr hübsches Gesicht verliebt und übernahm sie am 10. Februar 2002.
 
Ginger hat es dort total gut und ich kann sie jeden Tag sehen und auch immer mit ihr spazieren gehen wenn ich will. Ich bin sehr froh das die ehemalige Tierheimleiterin sie übernommen hat, den wenn sie wo andershin vermittelt wurden wäre, dann hätte ich sie wahrscheinlich nie wieder gesehen und das hätte mich sehr traurig gemacht.
Sie war für mich was ganz besonderes und wird es auch immer bleiben. 
 
 
 
 
Jacky:
 
 
 
Jacky kam am 30. Januar 2001 als Fundhund ins Tierheim.
Er wurde sofort mit Ginger zusammengesetzt und die beiden verstanden sich blendend.
Jacky war in den ersten Tagen sehr ängstlich und zurückhaltend. Er hatte immer seine Ohren nach hinten gelegt und seinen Schwanz eingezogen. Da Benny und ich uns schon um Ginger kümmerten und da sie in einer Box waren, nahmen wir uns vor, uns auch um Jacky zu kümmern.
Es dauerte dann auch nicht lange bis er auftaute. Wir gingen immer mit ihm und Ginger spazieren und draußen lebte Jacky wirklich auf.
Er freute sich immer total wenn wir kamen und sprang uns an. Eine Macke von ihm war jedoch, das er immer nach den Händen schnappte. Jedoch meinte er dies nicht böse.
Eine weitere Macke von Jacky war, das er keine anderen Hunde mochte aus Ginger. Wir haben es mit mehreren Hunden ausprobiert und Jacky hat immer geknurrt und nach ihen geschnappt. Beim Spaziergang hat er andere Hunde immer verbellt.
Schon bald wurde Jacky Benny`s Liebling, weil er genauso chaotisch ist, wie er. :-)
Es dauerte auch nicht lange bis Jacky an eine Frau vermittelt wurde. Doch nach ein paar Wochen kam er zurück, weil er angeblich keine Männer mag und den Freund der Frau nicht mehr in die Wohnung gelassen hat. Der Tierpfleger konnte nun auch nicht mehr in seine Box gehen. Als Benny jedoch zu ihm ging hat er sich genauso gefreut wie damals. Jacky hatte nie was gegen Männer, deshalb denke ich auch das er von dem Mann geschlagen wurden ist.
Jacky war dann auch wieder nur ca. 1 Woche da, bis er am 16.3.02 an eine Familie vermittelt wurde.
 
 
 
 
Laika:
 
 
 Laika ist eine Huskyhündin und kam als Fundhund ins Tierheim. Laika war ein sehr sensibler und hübscher Husky mit wunderbaren blauen Augen.
Ich vermute auch das sie mal Schlitten gelaufen ist, da sie immer beim Gassigehen auf die dazu gehörigen Kommandos prima gehört hat und ie Ohren immer nach hinten gestellt hat.
Nach kurzer Zeit wurde sie dann auch an eine Familie vermittelt aber sie kam dann nach ca. 3 Wochen wieder weil sie angeblich Leukämie hatte und die Leute die Tierarztkosten nicht bezahlen konnten.
 Als Laika dann wieder ins Tierheim kam hat sie noch mehr gelitten als vorher. Sie hat die ganze Zeit über nur gejault. Aus Frust hat sie sich auch einmal das Geschirr kaputt gebissen was sie an hatte.
Beim spazieren gehen war sie immer total klasse. Sie hat sich mit jedem Hund vertragen und man hat es richtig gesehen das sie sich in den Moment am wohlsten fühlte.
 Außerdem ist sie super schnell, was sehr typisch für diese Rasse ist. Aber sobald es zurück Richtung Tierheim ging, ist sie keinen Schritt mehr weiter gegangen. Und einmal hat sie sich so gestreubt in ihre Box zu gehen, das sie es irgenwie geschafft hat aus ihrem Halsband rauszukommen. Zum Glück war aber das Tierheimtor zu.
Und damit sie ein bisschen Abstand hatte vom Tierheim, habe ich sie öfters mit nach Hause genommen. Sie hat sich immer als erstes auf die Couch gelegt und Stunden geschlafen. Im Tierheim hatte sie ja nur wenig Schlaf, da sie nur geweint hat. Jedoch habe ich sie einmal in meinem Zimmer alleine gelassen. Es waren nicht länger als 5 Minuten. Sie blieb zwar auf der Couch liegen, jedoch hat sie meine Fernbedienung kaputt gebissen.
 Als ich dann am nächsten Wochenende ins Tierheim gekommen bin, war sie vermittelt. Die Leute habe ich nie kennengelernt.

Ich vermisse meine Schöne immer noch sehr und ich würde sehr gerne wissen wie es ihr geht.
 
 

 

Nancy

 
 
 
Auf dem Foto sieht man die süße Nancy.
Was in ihr steckt, weiß keiner so genau. Wahrscheinlich Dobermann, Schäferhund und Podenco. Sicher ist man jedoch nicht.
Nancy war schon im Tierheim, als ich dort angefangen habe. Und sie war auch schon einige Zeit dort, obwohl sie erst anderthalb Jahre alt war. Sie saß mit einem Rüden in einer Box. Ich denke der Hauptgrund, warum sie so lange bei uns war, war das sie in der Box die Leute nur angeklefft hat. Aber sie war eigentlich nur lieb und für sportliche Leute sehr geeigenet, da sie immer in "Action" war. Auch Agility würde ihr viel Spaß machen.
Beim Spaziergang war sie total toll, obwohl sie immer sehr stark an der Leine gezogen hat. Ihr Lieblingsspielzeug waren Stöckchen. Damit konnte man stundenlang spielen uns sie interessierte sich für nichts mehr, was um sie herum geschieht.
Auch "sitz" und "platz" konnte sie.
Am 07. April wurde Nancy in der Zeitung vorgestellt. am selben Tag, meldeten sich auch ein junges Pärchen. Sie gingen mit ihr spazieren und nahmen sie kurz darauf mit nach Hause.
Ende Mai kam Nancy wieder zurück zu uns. Warum? Wenn ich das nur wüßte. Sie war nur lieb. Wahrscheinlich hatten die Leute nur keine Lust mehr Verantwortung für einen Hund zu übernehemen. Nancy war dann während der Besuchszeit immer im Büro und am zweiten Tag hatte sie neue Interessenten.
Ich hoffe das die süße Maus jetzt endlich ein zu Hause für immer hat.
 
 
 
 
Lola
 
        
Auf diesem Foto sieht man mein kleines Babe Lola.  Lola ist auch ein Staff und kam auch von der Stelle, wo Ricky herkommt. 
Vom Wesen her war Lola, Ricky auch sehr ähnlich. Lola ging auch mit niemand fremden spazieren. Sie legte sich genauso wie Ricky es tut, einfach auf den Boden und bewegte sich keinen Zentimeter.  Auch mit uns ist sie oft nicht mitgegangen und es hat oft viel Zeit und Geduld benötigt. Anfangs hatte Benny sie oft ein Stück getragen, bis wir ein paar Meter vom Tierheim entfernt waren. Dann ging sie auch mit, naja, meistens jedenfalls. So war sie halt, meine kleine Lola. Meistens sind wir mit ihr ein Stück gefahren, dann ist sie auch problemlos mitgegangen. Sie war auch schon bei mir zu Hause und hat sich dort pudelwohl gefühlt. 
Ansonsten ist Lola nur lieb und total anhänglich. Ein Merkmal von ihr war ihr kleiner Überbiss, damit sah sie total niedlich aus. 
Irgendwann meldeten sich dann Bekannte von einer Ehrenamtlichen des Tierheims. Sie entschieden sich für Lola und dort hat sie es auch super gut. Sie lebt in einer Familie mit einer Schäferhündin und 2 Katzen. Auch auf den Hundeplatz geht sie jetzt und machst sich ganz gut. 
Ich werde sie nie vergessen.
 
 
 
Gino
 
  
Auf diesem Foto sieht man Gino, ein Staffmixrüde mit unserer Tierheimleiterin.  Gino kam als Fundhund zu uns ins Tierheim. Die Feuerwehr brachte ihn mit und hätte er keinen Maulkorb angehabt, hätte er der ehemaligen Tierheimleiterin ins Bein gebissen. Es stellte sich dann aber doch raus, das er ein ganz lieber Kerl ist. Er hätte sie wahrscheinlich nur aus Angst gebissen. Mit Hündinnen hat er sich super verstanden und an der Leine ging er auch sehr gut. In seiner Box hat er immer furchtbar gekläfft, aber draußen war er echt super. Nach ca. 2 Wochen kamen dann auch ein Engländerehepaar mit Kindern und interessierten sich für ihn.
Sie gingen ein paar mal mit ihm spazieren und nahmen ihn dann mit nach Hause.
Gino hat immer besonders gerne mit Diana gespielt, hier ein Beweisfoto: 
 
  
 
Bruno

 

Bruno ist ein ca. 7 Jahre alter Rottweilerrüde.  Er ist ein sehr ruhiger und gemütlicher Rottweiler. Außerdem ist er sehr verschmußt. Mit Rüden hat sich Bruno überhaupt nicht vertragen, Hündinnen waren dagegen immer willkommen. Jedoch hat er sich an der Leine anderen Hunden gegenüber sehr aggressiv verhalten, das haben wir deutlich bei Spaziergängen gemerkt. Egal ob Rüde, Hündin, großer oder kleiner Hund, Bruno flippte jedes mal total aus. Es ging sogar soweit, das er einmal Benny in den Oberarm gebissen hat. Benny wird wohl immer diese Narbe als Erinnerung an ihn behalten. Irgendwann haben wir dann getestet wie sich Bruno anderen Hunden gegenüber verhält, wenn er anstatt eines Maulkorbes ein Halti an hat. Und es hat super funktioniert. Mit Halti hatte man ihn viel besser unter Kontrolle. Brunos große Liebe im Tierheim war Brixi. Bruno war eher ein Männerhund, denn von Frauen hat er nie Kommandos angenommem, obwohl er sie super beherrschte. Deshalb hat es uns noch mehr gewundert, das er jetzt ein schönes zu Hause bei einer Frau gefunden hat, die gut mit ihm zurecht kommt.

 

Alice

 

Alice ist eine 2,5 Jahre alte Schäferhündin. Ihre Geschichte ist sehr traurig, aber es endet mit einem happy end. Alice wurde im Alter von 1,5 Jahren an der Niers angebunden gefunden. Vom Wesen war sie infach fantastisch, einfach nur lieb und anhänglich. Auch war sie sehr verträglich. Wir konnten es nie verstehen, das sie 1 ganzes Jahr im Tierheim war. Es hat aber bestimmt nicht daran gelegen, das sie sehr stark an der Leine zog. Alice liebte Stöcke über alles, naja wenn man das noch Stöcke nennen kann (siehe Foto oben). Im Juli 2002 wurde sie krank. Sie wurde schon zweiten Mal innerhalb von 6 Monaten heiß und sie hatte starke Hüftprobleme. Ihre Knochen gleichen denen eines alten Hundes. Ihr ging es wirklich sehr schlecht und lag nur noch in der dunkelsten Ecke ihrer Box. Mitte August kam ein ein Ehepaar und sagten Alice wäre ihr Hund. Sie wär ihnen vor einem Jahr weg gelaufen. Erst wollten wir es nicht glauben, aber als Alice sie gesehen hat, hat sie Freudensprünge gemacht und konnte sich überhaupt nicht mehr einbekommen. Von da an war es klar. Am nächsten Tag brachten sie Fotos mit, wo Alice mit dem Baby der Leute zu sehen war und nahmen sie mit. Ich freue mich so für sie, das sie wieder zurück nach Hause gefunden hat, denn sie hat es wirklich verdient.

 

Ares   

               

Das ist Ares, ein etwa 11 Monate alter Staffordshire-Doggenmischlingsrüde. Ares kam als Fundhund zu uns ins Tierheim. Er war schon gut erzogen und hörte zum Beispiel auf "sitz", "platz" und "aus". Da er noch sehr jung war, war er auch sehr verspielt und stürmisch. An der Leine ging er sehr gut, jedoch biss er anfangs in die Leine und zieht daran. Ansonsten ist er mit Artgenossen sehr verträglich und mit Kindern hat er auch keine Probleme. Auch jeder andere Hund mochte Ares, sogar Ben, der eigentlich keine Rüden mag. Aber Ares machte es immer ganz schlau und schleckte als erstes jeden Artgenossen durchs Gesicht. Ares gehorchte auch sehr gut und kommt wenn man ihn ruft, deshalb gibt es auch keine Probleme wenn er draußen ohne Leine laufen würde. Wir haben das schon einige Male gemacht und er kam sofort als wir ihn riefen. Ares hat jetzt ein neues zu Hause gefunden bei einer Familie, die schon 3 Hunde haben. Darunter sind ein Staffmix und 2 Collies. Sie haben ein sehr großes Haus und ich hoffe Ares geht es dort gut.   

          

Brixi

 
 
 
Brixi ist eine 6 Jahre alte Mini-Rottweilerhündin. Naja, Mini-Rottweiler gibt es ja nicht wirklich, aber Brixi ist wirklich die Miniaturausgabe eines Rottweilers. Brixi ist war lieb, total verschmußt, anschmiegsam und gehorsam. Sie kam auch sofort wenn man (Frau) sie gerufen hat. Brixi ging lange in die Hundeschule wo alle von ihr schwärmten. Sie vertrug sich mit allen Hunden, jedoch wenn ein anderer Hund sie anbellte bzw. anknurrte, konnte sie auch ganz böse werden.  Brixi hatte aber einige Probleme. Erstens konnte sie nicht gut Treppen steigen und zweitens war sie nicht stubenrein. Dies ist aber darauf zurückzuführen, das sie nur Gartenhaltung gewöhnt war.  Beim Autofahren wurde es Brixi immer schwindelig und hat sich deshalb immer übergeben müssen. Brixi war im Tierheim auch sehr futterneidisch. Man konnte ihr noch nicht mal ein Leckerchen geben, wenn sie mit einem anderen Hund im Außengehege war. Sie ließ sich aber sehr gut an der Leine führen. Brixi war vor kurzem an ein nettes Engländerpaar vermittelt, ist aber leider zurück gekommen, weil sie alles kaputt gemacht wenn sie alleine war, auch Nachts. Auch ist sie beim Mittagessen auf den Tisch gesprungen. Jetzt ist sie wieder vermittelt und zwar an eine Familie, die extra für sie ihren Garten umbauen, damit sie drinnen und draußen leben kann. Ich hoffe das es diesmal klappt. Denn sie hat ein zu Hause wirklich verdient. 
 
      

 

Bobo

Bobo ist ein ca. 7 Jahre alter Bobtailrüde. Er kam als Fundhund zu uns ins Tierheim. Er war in einem sehr schlechtem Zustand. Sein fell war sehr verfilzt und verknotet und er war voller Läuse und Flöhe. Auch hatte er einen sehr unangenehmen Geruch an sich, es stank so sehr, das sich Fliegen ein Nest in seinem Fell gemacht haben. Dazu kam noch das er einen Hodenbruch erlitten hat. Auf den unteren beiden Fotos sieht man wie er zu dieser Zeit ausgesehen hat. Bobo wurde dann im Tierheim geschoren und oft gebadet. Alles hat er sich problemlos gefallen lassen. Er war ein total gutmütiger und freundlicher Hund, der sich auch mit anderen Hunden vertrug. Nach kurzer Zeit stellte sich dann auch herraus, das Bobo´s Zahnfleisch sehr entzündet war. er kam um eine Operation nicht rum. Ihm wurden 2 Zähne gezogen und in einem kastriert. Bobo hatte in der ganen Zeit wo er im Tierheim war keine speziellen Gassigänger und so kam er auch nur selten raus. Benny und ich entschieden uns dann uns etwas mehr um Bobo zu kümmern. Kurz nach seiner Op fand er auch zum Glück ein neues zu Hause.

 

 

Buster

Buster war ein Chow-Chowmischlingsrüde. Er kam im März 2002 als Pensionshund ins Tierheim. Sein Herrchen musste ins Krankenhaus und das seine Überlebenschancen sehr schlecht waren, war die Frau die ganze Zeit bei ihm. Somit hatte sie keine Zeit für Buster. Buster war ein total lieber Hund. Er hat sich mit allen Hunden vertragen und mochte Kinder. Ich habe immer gesagt das er ein typischer Opa bzw. Oma Hund ist. Er war einfach total träge und man konnte ihn für nichts wirklich begeistern. Wenn ich mit ihm spazieren war, ging er immer ganz langsam neben mir. Nach ein paar Wochen ist der mann verstorben und die Frau holte Buster wieder ab. Sie sagte das Buster jetzt nur noch der einzige wäre den sie noch hat. Nach ein paar Monaten war Buster wieder im Tierheim. Leider musste die Frau ins Krankenhaus und konnte sich nicht mehr um ihn kümmern. Er kam mit einer Pilzinfektion ins Tierheim und musste erstmal behandet werden. Er hat sehr im Tierheim gelitten, da er immer sehr verwöhnt wurde. Nach ca. 3 Wochen haben ihn dann die Nachbarn von der Auszubildenen Tierpflegerin übernommen.

 

 

Sissy

Sissy war eine Colliemischlingshündin und kam im März 2002 als Fundhund ins Tierheim. Sissy war eine ganz süße Maus und ziemlich wild und hektisch. Auch war sie sehr bellfreudig. Auf unserem ersten Spaziergang mit ihr ging es sehr lustig zu. Benny hatte sie an der Leine und sie zog tierisch. Wir gingen an der Niers spazieren und als Sissy das Wasser sah zog sie dahin und Benny hinter sich her. Fast wäre er mit ins Wasser gefallen. Als er gerade wieder Halt unter seinen Füßen gefunden hat, zog sie auf einmal wieder nach oben. Benny hatte damit natürlich nicht gerechnet, rutschte aus und fiel mit seiner kurzen Hose in Brennessel. Zufällig gingen Silke und Markus (die Besitzer von Rex und ehrenamtliche Helfer), sie bekamen alles mit und wir drei bekamen uns nicht mehr ein vor lachen.  Und Sissy saß bei mir als wäre nichts gewesen. Sie war auch nicht sehr lange im Tierheim, ich glaube ca. 2 Wochen. Eine nette Frau nahm sie dann mit nach Hause.

 

 

Sam

  

Sam war ein Deutsch Kurzhaarmixrüde und kam am 27.03.02 ins Tierheim. Als Benny und ich an diesem Morgen ins Tierheim kamen, drückte uns Heike Sam direkt aufs Auge. Sie sagte das er erst vor ein paar Stunden gekommen wär und mal raus muss. Naja, das war leichter gesagt als getan. Sam war ein echtes Kraftpaket und zog tierisch an der Leine. Ich konnte ihn garnicht halten und Benny hatte auch so seine Schwierigkeiten ihn gut zu führen. Sam war ein sehr nervöser Hund, der überall schnuppern musste, von eine Ecke in die andere. Aber vom Wesen her war er total lieb und verträglich. Als wir im tierheim ankamen berichteten wir von unserem anstrengenden Spaziergang. Am nächsten Tag gingen wir wieder mit ihm raus, er zog nicht mehr ganz so schlimm wie am Vortag, so das ich ihn gerade so halten konnte. Im Tierheim wurde dann beschlossen Sam ans Halti zu gewöhnen und nach kurzer Zeit konnte man ihn so gut führen. Sam war ca. 3 Wochen im Tierheim und wurde dann an eine Familie vermittelt.

 

 

Felix

 

Das ist Felix. Felix ist ein Neufundländerrüde und war zur Pension bei uns im Tierheim. Mit Felix wollte fast nie jemand raus gehen, da er so groß und kräftig war. Deshalb haben wir gesagt, das wir uns in der Zeit wo er da ist um ihn kümmern. Eigentlich ging er ganz locker an der Leine, so das ich ihn sogar halten konnte. Nur sobald ein anderer Hund kam, nutzte er seine Kräfte aus. Ansonsten war er ein richtig süßer Knudelbär und lief mir auf Schritt und Tritt hinterher. Wenn er sich gefreut uns zu sehen, bin ich immer geflüchtet weil er mich immer anspringen wollte. Er hätte mich glatt umgehauen. Nach ca. 2 Wochen wurde Felix dann von seiner Besitzerin abgeholt.

 

 

Silence

 

Silence ist eine 2jährige Berner Sennen-Staffordshiremixhündin. Silence war vom Ordnungsamt eingezogen wurden, weil ihre Besitzerin sie schwer misshandelt hatte. Aus diesem Grund war Silence auch eher ein Männerhund, das soll aber nicht heißen das sie keine Frauen mag. Aber sie hörte besser auf Männer und ging lieber zu ihnen als zu Frauen. Diese Erfahrung machten Benny und ich auch mit ihr. Silence war immer in Action und wollte die ganze Zeit beschäftigt werden. Sie liebte es mit mit großen Stöcken und Baumstämmen zu spielen und wenn gerade kein Stock in der Nähe ist, nimmt sie auch mal einen Ziegelstein. Den Stock nahm sie auch immer mit auf Spaziergänge und es war ihr ganz egal wenn sie ihn 2 Stunden tragen musste. Deshalb trug sie auch nie einen Maulkorb, obwohl sie es eigentlich hätte müssen. Aber dann hätte sie ihren Stock nicht ins Maul bekommen. Silence war auch eine richtige Wasserratte, sie legt und wälzt sich sogar in den kleinsten Pfützen. Auf einem Spaziergang mit ihr, haben wir sie nicht sofort ins Wasser gelassen und Silence hat sich riesig gefreut als sie plötzlich eine Pfütze sah. Sie legte sich da rein und wollte nicht mehr weiter gehen. Einige Male sind wir auch mit ihr ans Baggerloch gefahren und Silence konnte garnicht genug bekommen. Sie schwamm mit Benny um die Wette und es interessierte sie auch garnicht wenn andere Hunde um sie herum liefen. Im Tierheim war Silence total unterfordert, deshalb kam es dann auch schon mal vor das sie unsere Hundehütten auseinander genommen hat. Im September hatte Silence dann endlich Interessenten. Ein sehr nettes Paar entschieden sich Silence zu nehmen. Jedoch mussten sie erst noch umziehen, da ihr Vermieter ihnen Steine in den Weg gelegt hat. Sie kamen mindestens 4 mal in der Woche um mit Silence spazieren zu gehen und oft nahmen sie sie auch über`s Wochenende mit nach Hause. Ende November war es dann soweit. Silence konnte in ihr neues zu Hause einziehen.

  

 

 

                                                                                                                                                                    



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